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Dampfheini
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Es beginnt am werden:

Bild

C pr 83, Trittstufenhalter und Gasbehälter für die Beleuchtung.

Bild

Bremserhaus angepasst, Trittstufenhöhe der zweiten Reihe korrigiert.

Bild

Hier sieht man das in der Länge korrigierte Bremserhaus. Auch an den Pufferbohlen wurde korrigiert.

Bild

Natürlich entsteht parallel auch wieder der Wagen ohne Bremserhaus (und ohne Bremse).

Soviel für heute, ich wünsche Euch eine gute Nacht.
Gruß und Freundschaft,
Hein vom Niederrhein
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Dampfheini
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Ein Thema zum variieren:

Bild

C pr 91 mit Abort (zwischen Abteil Nr. 3 und 4) auf der linken Seite.

Bild

Postwagen der Kaiserlichen Postdirekton. Varianten von KPEV bis DB Epoche III.

Das Thema hilft beim Stressabbau. Ich habe mir ebenfalls Material besorgt zu den Güterwagen, welche in Clausthal bzw. natürlich auch in Altenau vorkamen, so wie Drehschemelwagen (Kurze Ausführung der KPEV), O-Wagen unterschiedlicher Bauarten (Hölzerner Aufbau für 5 t Ladegew., Stählerner Aufbau bis 15 t LG).

Gruß und Freundschaft,
Hein vom Niederrhein
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TobiBahn
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Moin Hein,

auch wenn das ganze Thema leider so überhaupt nicht meine Epoche ist, gefallen mir deine Modelle dennoch sehr. Die Details machen einiges aus *GOOD*
Viele Grüße ausm Pott
Tobi

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Dampfheini
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Hallo, Tobi!
auch wenn das ganze Thema leider so überhaupt nicht meine Epoche ist, gefallen mir deine Modelle dennoch sehr.
Das kann ich guten Gewissens zurückgeben! Jetzt kann man von Dir ja erst Recht behaupgen, Du hast "Talent". Aber vielleicht werde ich ja mal das Spiel zu Ende Spielen, in dem ich neben den Epoche I, Epoche II, III und IV Anlagen der Innerste mal ein Gedankenspiel treibe, "Was wäre wenn?", und eine weitere Anlagenvariante mit privatem Güterverkehr und halt Deinen Triebzügen zu einem modernen Ausflugsziel ausbaue? Vielleicht ausgestattet mit KS-Signalen, einem P+R Parkplatz und Busanbindung. Der Güterverkehr könnte aus Forstwirtschaftlichen Dingen bestehen, vielleicht noch etwas anderem, z. B. eine angesiedelte Baufirma? Sonderzüge, vielleicht 218 mit DoSto*s? Könnte interessant werden.

Gruß und Freundschaft,
Hein vom Niederrhein
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TobiBahn
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Das klingt sehr interessant :) Bin mal gespannt, wie du das umsetzen möchtest ;)
Viele Grüße ausm Pott
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gonz
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Hallo Hein,

ich wünsche dir frohes Schaffen, die jetzt avisierte 13m Drehscheibe wird sicher ihren Platz in "meinem" Altenau finden, und zumindest einige der Tenderloks aus der Ära der Einheitsloks, wie zB Baureihe 86, sollten sich damit vom Radstand her gesehen auch drehen lassen. Ich bin sehr gespannt auf das Modell!

Grüsse aus Wildemann
gonz/Gerhard 
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Dampfheini
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Die avisierte Drehscheibe möchte ich auch hier kurz vorstellen. Wenn ich mich derzeit etwas "rar" mache in den Foren und auch meiner Homepage, bitte ich um Verständnis, wenn ich derzeit mal an den Computer komme, arbeite ich nur an der Drehscheibe, da ich zum "Liefern" aufgefordert wurde.

Bild

Es handelt sich um eine Drehscheibe preußischer Bauart, zunächst für die Epoche I, mit Handkurbel und Stangenantrieb (noch nicht eingebaut), mit 13 m Bühnenlänge. Es lassen sich dank Überhang aber Loks mit LüP 18 m Drehen.

Bild

So kann auch eine 86 bequem gedreht werden, auch wenn sie mit den Puffern überhängt. Hauptsache der Radstand passt. Im Vordergrund rechs ist ein "Kanalschacht" zu sehen, dieser ist ein Button. welcher die Verriegelung der Bühne und das Sperrsignal schaltet, und den entsprechenden Hebel auf der Bühne mitbewegt. Ebenfalls ist die Kurbel in Abhängigkeit zur Drehbewegung der Bühne animiert (mit animierten Personen habe ich mich noch nicht beschäftigt, evtl., reiche ich per Update einen Bediener nach).

Bild


Hier ein Blick unter die Bühne, man sieht auch den Bedienhebel für die Verriegelung sehr gut.

Bild

Ein Blick auf die Streben und die Textur unter der Bühne. Die Räder sind starr, eine Animation lohnt den äußerst geringen Effekt nicht.

Geplante Varianten sind: Ausführung in Schwarz der Epochen II - IV, eine 16m Version und die Variante mit Druckluftantrieb (wie er nachgerüstet wurde). Dabei wurde ein Druckluftmotor an die eine Seite der Kurbel angebaut, welcher mit Druckluft aus der Bremsleitung der Lokomotive betrieben wurde (Schlauchverbindung).

Diese kleinen Drehscheiben waren für Sekundärbahnen entwickelt worden, und daher in erster Linie billig. Sie besaßen keine Bedienhäuser und waren (ursprünglich) stets Handbetrieben, teils wie hier dargestellt mit Kurbelantrieb, teils mittels eingesteckter Rundbalken, die hier auch zuschaltbar dabei sein werden, denn es wurde damit auch schon einmal unterstützt. Auffällig sind die Lücken zwischen den Anschlussgleisen, hier waren die Randsteinde der Grube ausgespart. Es fehlen hier noch Kleineisen, und auch die Textur wird in einigen Teilen (z. B. Gleise) noch mal nachgearbeitet. Für die späteren Versionen wird das einfache Preußische Sperrsignal noch durch den bekannten Würfel, der dann am Rand der Bedienbühne steht, ersetzt. Vorbildlich wird aber auch dieser unbeleutet sein.

Bild

Ein letztes Bild zur Anordnung der Gleisanschlüsse: Diese werden ein- oder zweiseitig beiliegen, die einseitigen haben auf der gegenüberliegenden Seite kurze Blindgleise mit dem Verriegelungsblech, die Abdeckung des Grubenausschnittes (Tunneltextur) wird als Gleisanschluss mitgeliefert, an dem die Abdeckung (quadratisch) gedreht werden kann, so dass sie auf das Lock passt. Die nicht genutzten Anschlüsse werden mit Randsteinen abgedeckt, die als Blindanschlüsse an die Bühne gesetzt werden. Die kleine Bühen hat eine Teilung von 20 Grad, Andere Teilungen werden evtl. noch folgen, dazu sind aber Herzstücke notwendig, weshalb diese Versionen noch auf sich warten lassen.

Sollte jemand einen passenden Rundachuppen bauen wollen, liefere ich die Drehscheiben gerne auch mit kompletter Blech- oder Holzabdeckung ohne Geländer. Hier könnte ich dann auch die Anschlussgleise als Grubengleise und "unter Pflaster" ausführen.

Gruß und Freundschaft,
Hein vom Niederrhein
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Kurzes Fortschritts-Protokoll:

Bild

Ich habe das Signal korrigiert, und ein paar Texturänderungen getestet. Die Randateine sind jetzt etwas zu grün geraten, aber es wird noch. Das Signal zeigt jetzt Sh0 bei entriegelter Bühne. War wohl keinem aufgefallen?

Bild

Bei verriegeler Bühen ist das Fahren erlaubt. den Schacht-Button für die Verriegelung habe ich etwas weiter von der Bühne weggerückt, damit er auch von anderen Positionen aus besser zu bedienen ist. Die Schotterfarbe werde ich noch ein wenig anpassen.

Bild

Apropos Farbe: die tiefschwarze DB bzw. DRG-Version ist auch in Arbeit, denn das erste Set wird drei Bühnen enthalten: die Version in gün (Urspungsausführung) mit dem einfachen Signal, die gleiche Version in schwarz, wie später übernommen und die Version mit nachgerüstetem Druckluftantrieb, wie oben abgebildet. Sie erhielt dabei ein neues Sperrsignal nach Betriebsordnung. Man sieht auch den nachgerüsteten Antrieb neben dem Kurbelbock, der quasi auf die zweite Kurbel wirkt.

Gruß und Freundschaft,
Hein vom Niederrhein

P.S.: Die 15°-Version bedarf nur einer speziellen Schwellenteilung bei den Anschüssen, und ist daher einfacher zu realisieren als gedacht.
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Machbarkeitsstudie:

Bild

Es ist ein erster Versuch, für den ich auch auf einer Anlage einmal probiert habe, ob die Längen so hinkommen. Die Frage an Euch ist jetzt:
Wegen des geringen Abstandes der Gleisanschlüsse ist es recht schwierig
eine solche Scheibe für variable Anschlüsse umzusetzen. es müsste hier
eine Vielzahl an Anschlussstücken beigelegt werden. Daher ist mein
Vorschlag, die 13m Drehscheibe zu den angekündigten Versionen als
"Bahnsteigdrehscheibe" wie oben umzusetzen. mit dieser Bauart kann eine
Original-Drehscheibe, wie sie auf vielen Bahnhöfen aus der frühen Zeit
der Eisenbahn zu finden war, auch noch lange Zeit bis in die heutigen
Tage, z. B. am Bahnhof Düren. Die Gleisstummel würde ich so belassen, die Teilung beträgt hier 7,5°,
und kann individuell bestückt werden, z. B. auch bei Bogenlagen des
Bahnsteiges. In der Regel wurden die Scheiben so eingesetzt wie oben,
das mittlere Gleis war zum Umsetzen der Lokomotiven, das obere und
untere Gleis verlief am Bahnsteig entlang. Ideal wäre hier ein
Gleisabstand von 5 bis 5,5 m, dann ist die Grube zwischen den
Bahnsteigen unterzubringen, aber es gehen auch andere Varianten. Meist
wurden diese Lösungen an Nebengleisen genutzt, die am EG endeten. Mir
sind auch einige Bilder bekannt, auf denen zur Sicherung an den
Bahnsteigen preußische Flügelsignale vor der Drehscheibe aufgestellt
waren, welche über einen Festen Signalflügel verfügten, der die Zugfahrt
begrenzte. Diese Signale konnten nur Hp0 anzeigen, die Rangierfahrt für
die Lok zur Drehscheibe erfolgte auf Auftrag des
Rangierers/Drehscheibenbedieners, bzw. durch das Sperrsignal der
Drehscheibe. Bei Interesse zweige ich auch diese Version ab. Natürlich
bekommen die abgehenden Gleise entsprechende Herzstücke. Auch die
Schwellen sind hier nur ein Versuchsmodell, wenn ich mich richtig
orientiere liegen im Original Schwellen in verkürztem Abstand dicht
beieinander und versetzt (ähnlich einem Reissverschuss), da die rechten
Schwellen doch etwas zu lang wären. Hier suche ich noch besseres
Vorbildmaterial. Dennoch waren diese Scheiben gar nicht so selten, auch
in Bayern und anderen Länderbahnen wurden sie eingebaut.

Gruß und Freundschaft,
Hein vom NIederrhein
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Dafür ist die kleine Drehscheibe ursprünglich gedacht:
Dateianhänge
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gonz
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Hallo Hein,

wurde die 16m Scheibe in Altenau eigentlich gleich zu Anfang beim Anlegen des Bahnhofs verbaut ( weil man eben bei 16m Standard angekommen war ) oder wurde dort später auf 16m aufgerüstet ? Wenn letzteres würde ich Tippen dass der Grund für die Umrüstung die aus Goslar kommenden G7/G8 vor schweren Holz/Erz/Kohle/Schotterzügen waren?

Jedenfalls - weiterhin freue ich mich auf die Modelle
und wünsche frohes Schaffen!

( egal wie die Antwort ist kommt da eben erstmal das 13m Modell zum Einsatz )

Grüsse aus dem Harz
gonz/Gerhard
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Hallo, Gerhard!

So wie ich es aus meinen Unterlagen ersehen kann, war die Altenauer Scheibe von Anfang an eine 16m-Scheibe, zu Beginn mit reinem Handantrieb. Mit Ausnahme der späteren Sonderfahrten und der Baureihe 50 waren auf der Innerste aber wohl keine Schlepptendermaschinen eingesetzt. Zu Beginn wurden für schwere Züge die Hagans-T13 verwendet, später dann die T14.1 bzw. 93. Ab 1914 waren die T9.3 (91) dann die Standard-Loks bis ca. 1920. Sie wurden zunächst durch die 93, ab 1925 auch durch die 86 ersetzt. Auch die 64 spielte eine geraume Zeit lang eine Hauptrolle.
Schlepptenderloks wurden wohl deshalb nicht eingesetzt, weil zum einen die Vorräte einer Tenderlok für die relativ kurze Strecke ausreichten, und man sich diese Loks eher für die Hauptstrecken reservierte. Ich konnte trotz intensiver Suche keine Belege für Schlepptenderloks vor 1945 (bzw. den Sonderfahrten in den späteren Jahren) mit Ausnahme der ab den fünfziger Jahren eingesetzten 50er, welche ja sozusagen einer Tenderlok gleichkam, finden. Gegenbeweise sind natürlich herzlichst willkommen!
Zum Thema Drehscheiben zurück: Die Clausthaler Drehscheibe, auch wenn in den Texten wohl hier und da als 16m Scheibe bezeichnet, war von Anfang bis Ende eine Scheibe mit 13m Druchmesser, so auch auf dem letzten Gleisplan von 1977 vor dem Abbau verzeichnet. Und Du musst, so hoffe ich, nicht allzu lange auf die 16m Scheibe warten. Begonnen habe ich schon parallel mit dem Bau.
Für jene, die sich mit dem Gedanken befassen, sich auch mal mit der Innerstetalbahn zu beschäftigen, hier die Zugbildung in den verschiedenen Epochen:

1877 - ca. 1900:
P-Züge: T2 (B n2t), kurze 2 Achser unterschiedlicher Bauart (Perronwagen und Abteilwagen), Postwagen, Packwagen
G-Züge: T2 (B n2t), div. Güterwagen mit kurzem Achsstand oder Drehgestellen, da man Entgleisuhngen ob der geringen Radien befürchtete, und solche auch vorgekommen sind

1900 - 1910:
P-Züge: T2 (B 1' n2t) und T 5.1 (1'B 1' n2t), Wagen wie zuvor
G-Züge: T2 (B 1'n26) und T 13 "Hagans" (B B' 2nt auch D 2nt bez,), bis 15t Ladegew. (2achser)

1910 - 1920:
P-Züge: Neben den vorgenannten, welche bis ca. 1914 weiter verkehrten, T 9.3 (1'C n2t), "Langenschwalbacher", Postwagen pr 3 Achser
G-Züge: Wie vor, zus. T14.1 (1'D 1' h2t)

1920 - 1955:
P-Züge: 64 (1'C 1' h2), 86 (1'D 1' h2t) und 93 (1'D 1' h2t), "Langenschwalbacher", Postwagen pr 3 Achser, VT 70 mit VB
G-Züge: 86 und 93, selten 94 (E h2t)

1955 bis 1974
P-Züge: 64, 86 und 93 wie vor, bis ca 1960, VT 98 (798) mit VB und VS, 50 (050-053) und 212 mit Umbauwagen 3yg 1974 zeitweiser Einsatz von 627
G-Züge: 86 und 93 bis ca 1960, 50 (050-053), 290 und 212 selten 260

1974 bis Ende:
P-Züge: 050-053 und 212 mit Umbauwagen, 515+815
G-Züge: 290, 212

Nicht erwähnt sind die vielen Sonderzüge, vor allem ab 1975, und Züge wie der Harzer Roller, die ein eigenes Kapitel sind. Auch konnte ich (naturgemäß) keine detaillieren Angaben zu den Sprengstoff-Zügen und den Materialzügen des Werkes Tanne finden. Ich möchte auch nur aufzeigen, warum die Innerste so interessant ist: Auf kleinstem Raum, beim Vorbild durch die topografische Lage, sind interessante Zugbewegungen und ein recht reger Betrieb möglich, und dies von Epoche I bis Epoche IV. Es sind interessante Fahrzeuge unterwegs, von denen viele auch in EEP bereits vorhanden sind. Das ganze in einer unglaublich reizvollen Umgebung. Die relativ einfachen Gleispläne lassen dabei viel Freude an Rangiermanövern zu, und die Betriebsabläufe gestelten sich ungeheuer reizvoll. Dabei sind Alenau, welches als Endpunkt der Innerste besonders interessant ist, und Clausthal, das zwischenzeitlich auch Endpunkt, später dann einer der Hauptstationen der Innerste war, längst nicht alles. Zum Nachbau bieten sich meiner Meinung auch besonders Anlagen wie Frankenscharrnhütte mit den Anschlussgleisen der gleichnamigen Hüttenbetriebe an, oder Langelsheim mit seinen Umfangreichen Gleisanlagen als Ausgangspunkt der Strecke. Oder auch Lautenthal, mit seinen ausgedehnteren Anlagen am Beginn der Strecke.

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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

Hallo Hein,

dein Post wie immer voller Informationen :) Ein kurzer Nachtrag von mir:

Nicht zu vergessen Wildemann, mit dem Gallenbergtunnel gefolgt von der Chausseeüberquerung im Ort, bevor es in den Bahnhofsbereich gehtLadegleisen am Bahnhof ( u.a. Verladung von Mieralwasser, damals genannt "Sauerbrunnen" )

Im Umfeld die 180 Grad Kehre am Adlerskopf nebst Ladegleis für Schotter und Pflastersteine,  und Innerste-aufwärts Ladegleise für den Steinbruch "Schwarzer Berg" und Forstladestelle. Die Steinbrüche hatten jeweils eine Feldbahn als Zubringer. 
Ohne dass ich es genauer fassen zu können gab es an der jetzigen "Alten Mühle" ein kleines Kraftwerk, das den Ort versorgte und auch über eine Dampfmaschine verfügte - ich glaube es gab dort ein Ladegleis für Kohle, gleichzeitig Forstladegleis
Und natürlich jede Menge Viadukte auch hier um den Ort herum...

Es gibt eine Chronik vom Ort, in der Angaben vorhanden sind, aus denen man Lademengen herauslesen kann. Allein der Sauerbrunnen dürfte in guten Zeiten 1-2 Waggons pro Tag verladen haben ( "nach Berlin" ) als das gerade in Mode war.
Für den Steinbruch am Adlerskopf bin ich auch auf 8-10 ( Länderbahn! ) Waggons an Schotter oder Pflastersteinen (proTag!) gekommen, wenn gerade "Kampagne" war. Man machte dann wohl Verträge mit grösseren Städten oder dortigen
Baubetrieben, die gerade an Projekten wie eben "es soll im Ort jetzt Fussgängerwege geben, gepflastete! ) und arbeitete neben einem kleinen Stammpersonal dann auch mit Saison- oder Wanderarbeitern. Was ich lustig fand ist dass auch
damals schon stolze Berichte über die florierende Wirtschaft mit Worten wie "... und nächstes Jahr soll es noch mehr werden!" enden.

Irgendiwie verfügt die Innerstetalbahn tatsächlich über einige Abschnitte, die man sozusagen als "Goldene Quadratmeile der Modelleisenbahnbauer" bezeichnen könnte.

Wunderbar ist auch die noch erhaltene Situation am Medingschacht / Kraftzwerg. Wenn ich nicht immer was neues anfangen wollen würde wäre da noch die Idee vom Adlerskopf bis Meding Schacht zu bauen.....
Zwischen Wildemann und Meding Schacht ( alter Haltepunkt Silbernaal, von dort ging man auch in der "Guten alten Zeit" über'n Berg nach Grund.... ) ist auch noch eine mehr-als-90-Grad Kehre mit wunderbar
aus Grauwacke und Ziegeln aufgeführten Bahndamm... ( hmpf.... soll ich? mit Altenau bin ich aktuell eigentlich durch lacht - jedenfalls könnte man mal einen Erkundungs- und Daten-Sammlungs-Thread aufmachen )

https://youtu.be/DRIT1jDhd-I
https://youtu.be/SCJ9v0jzWDQ

Beide Clips sind nicht von mir, zeigen die Situation aber sehr gut :)
Vom Meding Schacht ging ein Huntenlauf zur Verladestelle und es gab ein Ladegleis. 

Man könnte hier gut abtrennen, weil direkt aufwärts ist dann die Bleihütte an der Abzweigung Richtung "Obere Innerste", ebenfalls mit Bahnanlagen, und diese ist aber eindeutig eher Frankenscharrnhütte zuzuordnen......
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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

"Goldene Quadratmeile der Modelleisenbahnbauer"
Schöner kann man es nicht sagen. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich glatt die komplette Innerste nachbauen, in vier bis fünf "Zeitreise"-Anlagen. Wäre ein ungeheuer tolles Projekt. Wenn ich daran denke, in einer Anlage z. B. die Verlegung der Bahn an der Talsperre zu Zeigen, über den Lauf der Zeit... Schöne Schwärmerei. Einfach ein herrliches Thema. So viele Möglichkeiten mit überschaubarem Aufwand (für die Einzel-Anlagen).

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AW: Unvergessen: Die Innerstetalbahn zu Zeiten der KPEV!

mit überschaubarem Aufwand (für die Einzel-Anlagen).

Ich habe mich ja auch verführen lassen, und könnte also etwas beisteuern. Eine naheliegende Zerlegung wäre:

Wie man sieht habe ich die Module in etwas eingeteilt, was man "Dioramen" nennen könnte. Noch weiter eingeteilt würde dann bei mir in "Morgen" ( das, was Gonz an einem Wochenende ausbauen kann ),
aber das wäre dann eher Feinplanung. Nach dem was ich für Altenau bisher gemacht habe würde ich schätzen, ein Modul ( ohne die Modelle! ) in einem Jahr hinzukriegen. Es wäre also bei gefühlten
zehn Modulen ein "Lebensprojekt", aber machbar. Auch für den Bau der Immos wird man das wahrscheinlich sagen können, wobei das natürlich danach schwankt, was man erstmal durch vorhandene
Modelle als "Platzhalter" auffüllen will. 

Und: fertig heisst im folgenden... Omg, es gibt noch so viele Details zu klären oder richtig nachzubauen...

Modul Altenau ( bei Gonz in Arbeit ) 
Altenau - Nordseite - EG und Streckenende mit Drehscheibe, RSV Wintersportheim
   ( Modelle: EG ( sehr ähnlich dem in Clausthal ), Vereinsheim, Drehscheibe ) 
   [gonz: Rohbau bis fertig, allerdings ohne die Modelle]
Altenau - Südseite Gütergleise, Holzladeplatz, Heizöl (?) tank 
   ( Modelle: Tank ( bei mir in Arbeit ) asym. Dreiwegeweiche: bei Günther in Planung )
   [gonz - fertig ( soweit etwas fertig sein kann, s.oben ) ]
180-Grad Kehre mit ESig / VSig für Altenau
   ( es fehlen Bilder vom Vorbild - also bei mir: Fantasy Strecke durch Harzwald )
   [ gonz - fertig ( eben mit Fantasy Gestaltung ]
Heller-Viadukt
   ( Modell des Viadukts - weil es so typisch ist und _der_ Blickfang auf alten Bildern ) 
   [ gonz - fertig, allerdings ohne das passende Viadukt ]
zeitweiser Haltepunkt "Sprungschanze"
    [ gonz: Informationsbeschaffung, würde man ggf. auch zu Clausthal-Ost nehmen können ]
… Fortsetzung : Clausthal-Ost


Modul Clausthal-Ost
Modul Clausthal 


Modul Frankenscharrnhütte
( bei Gonz im Kopf, ausserdem fahre ich hier fast jeden Tag vorbei auf dem Weg nach CLZ ) 
    ( würde ich ggf. anfangen wenn Modul Altenau fertig ist )

… von Clausthal
Zentrale Aufbereitung der Preussag ( ggf. zum Modul Clausthal gehörig )
Bahnhof Frankenscharrnhütte
Bleihütte ( diverse Anschlussgleise ) - Erste Innerstequerung
Medingschacht, Silbernaal/Kraftzwerg ( mit Huntenlauf, etc )
90 Grad Kehre, Dreiweg Chausseen Grund/Wildemann/Clausthal ( Modell: Stützmauern in Grauwacke/Mauerwerk Wechsel, bei mir in Arbeit ) 
Steinbruch am Schwarzen Berg, Jung'scher Steinbruch, diverse hübsche Viadukte ( ggf. eher zum Modul Wildemann gehörig ) 
… von Wildemann


Modul Wildemann
   ( Gonz kennt sich hier aus weil... er hier wohnt, direkt am alten Bahndamm )
    ( Bauen möchte ich es aber komischerweise nicht zumindest nicht priorisiert )



Modul Adlerskopf/Hütschental
( Gonz kennt sich hier aus weil... in Reichweite für Dackelrunde ) 
    ( würde ich ggf. anfangen wenn Modul Altenau fertig ist und ich nicht Frankenscharrnhütte anfange )

... von Wildemann
Ausgang Gallenbergtunnel, Strassenbrücke, "Alte Mühle"
180 Grad Kehre, Innerstequerung mit Holzladestelle und alten Halden/Erzladestellen
Steinbruch am Adlerkopf mit Bahnverladung und Feldbahn
Hüttschental ( Ladestelle, Haltepunkt, altes Kurhaus, Fabrik )
90 Grad Kehre vor Lautenthal


Modul Lautenthal 
Modul Talsperre / Ladestelle Trogtal / ehem. Haltepunkt Lindtal ( jetzt Talsperre )
Modul Langelsheim



Soweit... wäre fortzusetzen  !
Spass wird es mir machen, für Immos hätt ich weniger Zeit, weil... Goslar und Börssum eben auch noch im Kopf
Dh. ich würde in so einem Projekt eher den Anlagenbauer & Infobeschaffer machen ( weil vor Ort und schon einiges im Regal )

Grüsse aus dem Harz
Gerhard/Gonz
Intel i5-4460 3.2GHz | 12 GB RAM | Windows 8.1 64 Bit | GForce GTX 760 | EEP 13.2 Plugin 2
Aktuelle Projekte: Altenau/Harz, Börssum, Goslar, Kl. Mahner nach Gleisplänen von 1920 bis 1961 und Ausgestaltung gem. Epoche III/IV

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